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DNS Monitoring einrichten: So behältst du deine Domain im Blick

Eine Website kann technisch einwandfrei laufen und trotzdem für deine Besucher nicht erreichbar sein. Wenn die DNS-Einträge fehlerhaft sind, eine Domain nicht mehr richtig aufgelöst wird oder auf die falsche IP-Adresse zeigt, findet der Browser den zuständigen Webserver nicht zuverlässig. Mit DNS Monitoring prüfst du regelmäßig, ob deine Domain korrekt aufgelöst werden kann, welche DNS-Einträge zurückgegeben werden und ob wichtige Werte weiterhin stimmen. So erkennst du DNS-Probleme frühzeitig, bevor Besucher deine Website nicht mehr erreichen oder E-Mail-Dienste gestört werden. In diesem Artikel erfährst du, was DNS Monitoring genau ist, welche Fehler du damit aufdecken kannst und wie du die Überwachung Schritt für Schritt mit Hosttest Plus einrichtest.

Autor: Christopher Christopher   | 10.07.2026
DNS Monitoring einrichten: So behältst du deine Domain im Blick

via Gemini

    Kurz & Knapp

    DNS‑Monitoring überwacht kontinuierlich die Namensauflösung, zentrale DNS‑Records und Nameserver‑Antwortzeiten, um Erreichbarkeitsprobleme und unerwartete Änderungen frühzeitig zu erkennen. Es ergänzt HTTP‑, SSL‑ und Port‑Monitoring und ermöglicht gezielte Alarmierung bei Abweichungen von definierten Sollwerten.

    • Wesentliche Prüfpunkte: Erreichbarkeit der Domainauflösung, A/AAAA/CNAME/MX/TXT/NS‑Records, TTL‑Konformität sowie Nameserver‑Antwortzeiten und Antwortintegrität.
    • Typische Erkennungsfälle: falsche IP‑Zuweisungen nach Serverwechseln, fehlende oder fehlerhafte MX/TXT‑Einträge, unerwartete Record‑Änderungen und langsam oder nicht antwortende Nameserver.
    • Best Practice: Erwartete Sollwerte hinterlegen, Prüfintervalle und Alarmkanäle konfigurieren, und DNS‑Checks mit HTTP/SSL/Ping/Port‑Monitoring korrelieren zur schnelleren Ursachenanalyse.
    DNS Monitoring

    DNS Monitoring: Erreichbarkeit und DNS-Einträge zuverlässig überwachen

    Eine Website kann auf dem Server vollständig funktionieren und trotzdem für Besucher nicht erreichbar sein. DNS Monitoring prüft regelmäßig, ob deine Domain korrekt aufgelöst wird, ob wichtige DNS-Einträge vorhanden sind und ob sie weiterhin auf das richtige Ziel verweisen.

    🌐

    Wenn die Domain nicht mehr zur Website führt

    Eine Website kann auf dem eigentlichen Server einwandfrei laufen und trotzdem für Besucher nicht erreichbar sein. Das passiert zum Beispiel dann, wenn die Domain nicht mehr korrekt aufgelöst wird oder auf eine falsche IP-Adresse zeigt. Für Besucher sieht es dann so aus, als sei die Website ausgefallen, obwohl der Webserver weiterhin aktiv ist.

    DNS-Probleme sind besonders tückisch, weil sie nicht immer direkt auf der Website selbst entstehen. Das Hostingpaket kann funktionieren, die Website-Dateien können vollständig vorhanden sein und trotzdem führt die Domain nicht mehr zum richtigen Ziel.

    Grundlagen

    Was ist das Domain Name System?

    Das Domain Name System, kurz DNS, ist ein zentraler Bestandteil des Internets. Es sorgt dafür, dass Menschen leicht merkbare Domainnamen verwenden können, während Computer im Hintergrund mit technischen Adressen arbeiten.

    Domain eingeben

    Besucher geben eine Domain wie beispiel.de in den Browser ein. Damit die Website geladen werden kann, muss zunächst das technische Ziel ermittelt werden.

    DNS-Server fragen

    Browser oder Betriebssystem fragen einen DNS-Server ab. Dieser liefert die passende technische Adresse zurück, meist eine IP-Adresse.

    Website aufrufen

    Erst nach der DNS-Auflösung kann der Browser eine Verbindung zum eigentlichen Webserver herstellen und die Website laden.

    📘

    DNS als Adressverzeichnis des Internets

    Vereinfacht gesagt funktioniert DNS wie ein Adressverzeichnis. Der Besucher kennt den Namen der Website, das DNS liefert die passende technische Adresse. Gibt dieses Adressverzeichnis falsche, veraltete oder gar keine Informationen zurück, kann die Website nicht korrekt erreicht werden.

    Monitoring

    Was ist DNS Monitoring?

    DNS Monitoring überprüft regelmäßig, ob die Namensauflösung einer Domain wie erwartet funktioniert. Dabei wird kontrolliert, ob bestimmte DNS-Einträge vorhanden sind, welche Werte sie zurückgeben und ob die zuständigen Nameserver erreichbar sind.

    Domain auflösbar?

    Das Monitoring prüft, ob die Domain überhaupt aufgelöst werden kann und ob eine gültige Antwort zurückgegeben wird.

    Einträge korrekt?

    Wichtige DNS-Einträge wie A, AAAA, CNAME, MX, TXT oder NS können gezielt überwacht werden.

    Werte unverändert?

    DNS Monitoring kann erkennen, ob die zurückgegebenen Werte weiterhin mit den erwarteten Daten übereinstimmen.

    Nameserver erreichbar?

    Auch die zuständigen Nameserver können überwacht werden, da sie für die DNS-Auflösung entscheidend sind.

    Änderungen erkennen

    Unerwartete Änderungen an DNS-Einträgen können frühzeitig sichtbar werden, bevor Besucher oder Systeme betroffen sind.

    Antwortzeiten prüfen

    Langsame DNS-Antworten können den Websiteaufruf verzögern. Auch solche Auffälligkeiten lassen sich über Monitoring besser erkennen.

    Warum wichtig?

    Warum DNS Monitoring für Websitebetreiber wichtig ist

    DNS ist eine technische Grundlage, die im normalen Betrieb oft wenig Aufmerksamkeit bekommt. Solange alles funktioniert, merkt der Besucher davon nichts. Sobald jedoch DNS-Probleme auftreten, können die Auswirkungen erheblich sein.

    Ohne DNS Monitoring

    • DNS-Fehler fallen oft erst durch Besucher, Kunden oder Support-Anfragen auf.
    • Die Website kann unerreichbar wirken, obwohl der Webserver läuft.
    • Subdomains, E-Mail-Dienste oder externe Anwendungen können unbemerkt ausfallen.
    • Falsche Einträge nach Umzügen oder Änderungen bleiben länger bestehen.
    • Die Fehlersuche beginnt möglicherweise an der falschen Stelle.

    Mit DNS Monitoring

    • Du erkennst frühzeitig, ob eine Domain korrekt aufgelöst wird.
    • Wichtige DNS-Einträge lassen sich gezielt überwachen.
    • Unerwartete Änderungen werden schneller sichtbar.
    • Fehler nach Domainumzügen oder Serverwechseln lassen sich besser kontrollieren.
    • DNS-Prüfungen unterstützen die Ursachenanalyse bei Website- und E-Mail-Problemen.
    Auswirkungen

    Welche Folgen DNS-Probleme haben können

    Ein erreichbarer Webserver allein reicht nicht aus, wenn Besucher dessen Adresse nicht ermitteln können. Die Domain muss korrekt aufgelöst werden, damit der Browser weiß, mit welchem Server er sich verbinden soll.

    01

    Ohne DNS funktioniert die Domain nicht

    Ist die DNS-Auflösung gestört, kann die Website nicht oder nur eingeschränkt erreicht werden. Für Besucher wirkt dies wie ein klassischer Website-Ausfall. Tatsächlich liegt das Problem aber nicht zwingend beim Webserver, sondern bei der Zuordnung zwischen Domain und Server.

    02

    DNS-Fehler betreffen oft mehrere Dienste

    DNS ist nicht nur für den Websiteaufruf relevant. Über DNS werden auch E-Mail-Dienste, Subdomains, APIs, Webmail-Zugänge, CDN-Dienste und externe Verifizierungen gesteuert.

    • Website und Unterseiten
    • E-Mail-Empfang und E-Mail-Versand
    • Subdomains und Kundenportale
    • APIs und Webhooks
    • Webmail und externe Dienste
    • CDN- oder Sicherheitsdienste
    03

    DNS-Änderungen können unbemerkt bleiben

    DNS-Einträge werden häufig nur selten angepasst. Gerade deshalb können Fehler lange unentdeckt bleiben, wenn keine automatische Kontrolle eingerichtet ist.

    • versehentlich gelöschte Einträge
    • falsch übernommene Werte
    • Tippfehler in IP-Adressen oder Hostnamen
    • Änderungen durch Dritte
    • nicht korrekt eingerichtete Subdomains
    • veraltete Einträge nach einem Serverwechsel
    04

    Fehler treten häufig nach Umzügen und Änderungen auf

    Besonders anfällig für DNS-Probleme sind Phasen, in denen an der technischen Infrastruktur gearbeitet wird. Dazu gehören Domaintransfers, Hostingwechsel, neue Nameserver, ein CDN-Wechsel oder der Umzug auf einen neuen Server.

    DNS-Einträge

    Welche DNS-Einträge sind für Websitebetreiber wichtig?

    Für Websitebetreiber sind mehrere DNS-Eintragstypen relevant. Nicht jeder DNS-Eintrag betrifft direkt den Websiteaufruf, viele haben aber Einfluss auf die Erreichbarkeit oder Funktion bestimmter Dienste.

    DNS-Eintrag Wofür er genutzt wird Warum er überwacht werden sollte
    A Record Verknüpft eine Domain oder Subdomain mit einer IPv4-Adresse. Zeigt der Eintrag auf eine falsche IP-Adresse, landen Besucher auf dem falschen Server oder erreichen keine Website.
    AAAA Record Verweist auf eine IPv6-Adresse. Ein fehlerhafter AAAA Record kann Nutzer mit IPv6-Verbindung betreffen, obwohl IPv4 funktioniert.
    CNAME Record Verweist einen Hostnamen auf einen anderen Hostnamen. Wichtig für www-Varianten, Subdomains, externe Dienste, Shopsysteme oder Landingpages.
    MX Record Legt fest, welche Mailserver E-Mails für eine Domain annehmen. Fehlende oder falsche MX Records können den E-Mail-Empfang stören.
    TXT Record Wird für SPF, DKIM, DMARC und externe Domainverifizierungen genutzt. Fehlerhafte TXT Records können E-Mail-Zustellung oder Verifizierungen externer Dienste beeinträchtigen.
    NS Record Legt fest, welche Nameserver für eine Domain zuständig sind. Sind NS Records falsch gesetzt oder Nameserver nicht erreichbar, kann die gesamte DNS-Auflösung betroffen sein.
    Fehlerbilder

    Welche Probleme erkennt DNS Monitoring?

    DNS Monitoring kann unterschiedliche Fehlerarten sichtbar machen. Einige davon führen direkt zu einem Ausfall der Website, andere betreffen bestimmte Dienste, Subdomains oder E-Mail-Funktionen.

    Domain nicht auflösbar

    Wenn eine Domain überhaupt nicht aufgelöst werden kann, erhält der Browser keine technische Zieladresse. Die Website ist dann praktisch nicht erreichbar.

    Falsche IP-Adresse

    Nach einem Serverwechsel kann ein alter oder falscher A Record dazu führen, dass Besucher weiterhin auf dem alten Server oder auf einer falschen Zielumgebung landen.

    Unerwartete Änderungen

    DNS-Einträge können versehentlich angepasst, gelöscht oder überschrieben werden. Monitoring hilft, solche Abweichungen schneller zu erkennen.

    Langsame Nameserver

    Wenn Nameserver langsam oder gar nicht antworten, kann sich der gesamte Websiteaufruf verzögern oder fehlschlagen.

    Fehlende Einträge

    Einzelne Einträge können fehlen, obwohl die Hauptdomain funktioniert. Das betrifft häufig www, API-Subdomains, MX Records oder TXT-Verifizierungen.

    Probleme nach Änderungen

    Hostingwechsel, Domaintransfers, CDN-Aktivierungen oder neue Mailanbieter sind typische Situationen, in denen DNS-Fehler auftreten können.

    Ablauf

    Wie funktioniert DNS Monitoring?

    Beim DNS Monitoring stellt das Monitoring-System regelmäßig eine DNS-Anfrage für die überwachte Domain oder einen bestimmten Eintrag. Die Antwort wird ausgewertet und mit den erwarteten Daten verglichen.

    1

    DNS-Anfrage stellen

    Das Monitoring-System fragt die Domain oder einen bestimmten DNS-Eintrag regelmäßig ab.

    2

    Antwort der Nameserver prüfen

    Die zuständigen Nameserver liefern eine Antwort zurück, die anschließend ausgewertet wird.

    3

    DNS-Wert auslesen

    Der zurückgegebene DNS-Eintrag wird ausgelesen, zum Beispiel eine IP-Adresse, ein Mailserver oder ein TXT-Wert.

    4

    Mit Sollwert vergleichen

    Das Monitoring prüft, ob der aktuelle Wert mit dem erwarteten Ziel übereinstimmt.

    5

    Antwortzeit kontrollieren

    Zusätzlich kann geprüft werden, wie schnell die DNS-Auflösung erfolgt.

    6

    Benachrichtigung auslösen

    Bei Abweichungen, fehlenden Einträgen oder Ausfällen kann eine Warnung ausgelöst werden.

    DNS-Änderungen

    Was bedeuten DNS-Propagation und TTL?

    DNS-Änderungen sind nicht immer sofort überall sichtbar. Das liegt daran, dass DNS-Antworten an vielen Stellen zwischengespeichert werden.

    DNS-Propagation

    Nach einer Änderung können unterschiedliche Nutzer vorübergehend verschiedene Ergebnisse erhalten. Einige sehen bereits den neuen Eintrag, während andere noch den alten Wert zurückbekommen. Dieser Zeitraum wird häufig als DNS-Propagation bezeichnet.

    TTL

    TTL steht für Time to Live. Sie gibt an, wie lange ein DNS-Eintrag zwischengespeichert werden darf, bevor er erneut abgefragt werden muss.

    Kurze TTL

    Eine kurze TTL sorgt dafür, dass Änderungen schneller sichtbar werden können. Das ist besonders hilfreich vor einem Serverumzug oder einer geplanten Umstellung.

    Lange TTL

    Eine lange TTL reduziert die Anzahl der DNS-Anfragen und kann Nameserver entlasten. Änderungen benötigen dann jedoch länger, bis sie überall greifen.

    Praxis

    Welche DNS-Einträge sollten überwacht werden?

    Welche Einträge überwacht werden sollten, hängt von der jeweiligen Website und den verwendeten Diensten ab. Für viele Projekte reicht es nicht aus, nur die Hauptdomain zu prüfen.

    A Record

    Wichtig für die Hauptdomain und klassische IPv4-Erreichbarkeit.

    AAAA Record

    Sinnvoll, wenn die Website auch über IPv6 erreichbar sein soll.

    www-CNAME

    Wichtig, wenn die www-Variante über einen CNAME auf ein Ziel verweist.

    NS Records

    Entscheidend dafür, welche Nameserver für die Domain zuständig sind.

    Subdomains

    Zum Beispiel Shop, Portal, App, Webmail, API oder Staging-Systeme.

    MX Records

    Besonders wichtig, wenn die Domain geschäftlich für E-Mail genutzt wird.

    TXT Records

    Relevant für SPF, DKIM, DMARC und externe Domainverifizierungen.

    Externe Dienste

    CNAME- oder TXT-Einträge für CDN, Newsletter, Suchmaschinen, Shops oder Cloud-Dienste.

    Checkliste

    Was ist bei einem DNS-Alarm zu tun?

    Bei einem DNS-Alarm sollte zunächst geprüft werden, welcher Eintrag betroffen ist und ob kurz zuvor Änderungen vorgenommen wurden. Nicht jede Abweichung ist automatisch ein Fehler.

    Erste Prüfung

    • Domainstatus beim Registrar prüfen
    • zuständige Nameserver kontrollieren
    • DNS-Zone im Kundenmenü des Anbieters aufrufen
    • erwartete IP-Adresse mit dem aktuellen Eintrag vergleichen
    • kürzlich vorgenommene Änderungen prüfen
    • TTL und mögliche Zwischenspeicherung berücksichtigen

    Weitere Kontrolle

    • www-Variante und wichtige Subdomains separat testen
    • MX Records bei E-Mail-Problemen kontrollieren
    • TXT Records für externe Dienste und E-Mail-Authentifizierung prüfen
    • Webhoster, Registrar oder DNS-Anbieter kontaktieren
    • anschließend die DNS-Auflösung erneut testen
    💡

    DNS-Umstellung oder echter Fehler?

    Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem tatsächlichen Fehler und einer noch laufenden DNS-Umstellung. Wenn die TTL zuvor hoch eingestellt war, können alte Werte noch eine Zeit lang zwischengespeichert sein.

    Einordnung

    Grenzen des DNS Monitorings

    DNS Monitoring zeigt, ob die Namensauflösung funktioniert und ob wichtige DNS-Einträge die erwarteten Werte zurückgeben. Es bestätigt jedoch nicht automatisch, dass die Website auf dem Zielserver korrekt ausgeliefert wird.

    DNS Monitoring erkennt vor allem

    • fehlgeschlagene DNS-Auflösung
    • fehlende oder falsche DNS-Einträge
    • unerwartete Änderungen an Einträgen
    • Probleme mit Nameservern
    • Abweichungen von erwarteten Zielwerten
    • langsame DNS-Antwortzeiten

    Nicht automatisch geprüft werden

    • ob der Webserver die Website korrekt ausliefert
    • ob die Website-Anwendung fehlerfrei funktioniert
    • ob ein SSL-Zertifikat gültig ist
    • ob Formulare, Logins oder Checkout-Prozesse funktionieren
    • ob der eigentliche Seiteninhalt korrekt angezeigt wird
    Kombination

    DNS Monitoring mit anderen Prüfungen kombinieren

    Nutze Website-Monitoring-Tools, um mit verschiedenen Monitoring-Arten die unterschiedlichen technischen Ebenen zu prüfen. Gerade bei der Fehlersuche ist diese Abgrenzung hilfreich.

    DNS Monitoring

    Prüft, ob die Domain korrekt aufgelöst wird und auf das erwartete Ziel verweist.

    Ping Monitoring

    Prüft, ob das Zielsystem grundsätzlich über das Netzwerk erreichbar ist.

    Port Monitoring

    Kontrolliert, ob ein bestimmter Netzwerkdienst erreichbar ist, etwa Port 80 für HTTP oder Port 443 für HTTPS.

    HTTP Monitoring

    Prüft, ob die Website selbst erreichbar ist, welchen Statuscode der Webserver liefert und wie schnell er antwortet.

    SSL Monitoring

    Überwacht die sichere HTTPS-Verbindung und die Gültigkeit des Zertifikats.

    Bessere Ursachenanalyse

    Wenn DNS funktioniert, der Server per Ping erreichbar ist, aber HTTP fehlschlägt, liegt das Problem wahrscheinlich beim Webserver oder der Website-Anwendung. Wenn bereits DNS fehlschlägt, sollte zuerst die Domainkonfiguration geprüft werden.

    HOSTtest Plus

    DNS Monitoring mit HOSTtest Plus

    Mit HOSTtest Plus lassen sich wichtige DNS-Einträge und die Erreichbarkeit der Namensauflösung zentral überwachen. Du kannst kontrollieren lassen, ob eine Domain weiterhin korrekt aufgelöst wird und ob die erwarteten DNS-Werte zurückgegeben werden.

    Dadurch lassen sich Fehler schneller erkennen, die auf dem Webserver selbst nicht sichtbar wären. Besonders bei mehreren Domains, Subdomains oder Kundenprojekten ist eine zentrale Übersicht hilfreich, um wichtige Einträge im Blick zu behalten.

    DNS Monitoring

    Prüft Domainauflösung, DNS-Einträge und erwartete Werte.

    HTTP Monitoring

    Kontrolliert Erreichbarkeit, Statuscode und Antwortzeit.

    SSL Monitoring

    Überwacht Zertifikate, Laufzeiten und HTTPS-Verbindungen.

    Ping Monitoring

    Prüft die grundsätzliche Netzwerk-Erreichbarkeit.

    Port Monitoring

    Kontrolliert wichtige Dienste und Netzwerkports.

    Keyword Monitoring

    Prüft, ob der erwartete Inhalt ausgeliefert wird.

    Schritt für Schritt

    Wie du HOSTtest Plus als DNS-Monitoring-Tool nutzt

    Ein DNS Monitor ist in HOSTtest Plus schnell eingerichtet. Nach dem Login legst du einen neuen Monitor an, wählst den passenden Monitoring-Typ aus und bestimmst anschließend, welche Domain oder welcher DNS-Eintrag regelmäßig geprüft werden soll.

    1

    Account erstellen oder einloggen

    Erstelle zunächst einen kostenlosen HOSTtest Plus Account oder logge dich mit deinen bereits vorhandenen Zugangsdaten ein.

    2

    Neuen Monitor anlegen

    Öffne im Menü den Bereich Pulse → Monitore. Dort kannst du einen individuellen Monitor für deine Domain, Subdomain oder einen bestimmten DNS-Eintrag erstellen.

    Screenshot: Neuen DNS Monitor in HOSTtest Plus anlegen

    dns-monitoring-htplus-001

    3

    DNS als Monitor-Typ auswählen

    Wähle als Monitor-Typ DNS aus. Damit prüft HOSTtest Plus, ob die hinterlegte Domain oder der gewählte DNS-Eintrag wie erwartet aufgelöst wird.

    4

    Domain und DNS-Eintrag hinterlegen

    Trage die zu überwachende Domain oder Subdomain ein und lege fest, welcher DNS-Eintrag kontrolliert werden soll. Je nach Ziel können zum Beispiel A, AAAA, CNAME, MX, TXT oder NS Records relevant sein.

    5

    Erwarteten Wert und Prüfintervall festlegen

    Hinterlege den erwarteten DNS-Wert, etwa eine bestimmte IP-Adresse, einen Mailserver oder einen TXT-Wert, und wähle das gewünschte Prüfintervall aus.

    6

    Benachrichtigungen konfigurieren

    Lege fest, wie du bei einer fehlgeschlagenen DNS-Auflösung, einer unerwarteten Änderung oder einem fehlenden Eintrag benachrichtigt werden möchtest.

    7

    DNS Monitoring aktivieren

    Schalte das DNS Monitoring live, indem du auf „Monitor erstellen“ klickst. Ab diesem Zeitpunkt prüft HOSTtest Plus deine DNS-Konfiguration automatisch im festgelegten Intervall.

    Screenshot: Status und Auswertung deines DNS Monitors

    dns-monitoring-htplus-002

     

    dns-monitoring-htplus-003

    Fazit: DNS Monitoring schützt vor unsichtbaren Erreichbarkeitsproblemen

    DNS ist eine zentrale Grundlage für die Erreichbarkeit von Websites, E-Mail-Diensten, Subdomains und vielen externen Anwendungen. Wenn die Namensauflösung nicht funktioniert oder auf ein falsches Ziel verweist, können Besucher und Systeme die gewünschten Dienste nicht zuverlässig erreichen.

    Das Problem liegt dabei nicht immer auf dem Webserver selbst. Eine Website kann technisch einwandfrei laufen, während die Domain falsch konfiguriert ist oder wichtige DNS-Einträge fehlen.

    DNS Monitoring macht solche Fehler sichtbar. Es prüft regelmäßig, ob Domains korrekt aufgelöst werden, ob wichtige Einträge vorhanden sind und ob die erwarteten Werte zurückgegeben werden. Damit ist es ein wichtiger Baustein für eine zuverlässige Websiteüberwachung und eine sinnvolle Ergänzung zu HTTP Monitoring und SSL Monitoring.

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