Eine klare visuelle Hierarchie ist wichtiger als viele Effekte
Der eigentliche Artikeltext bleibt bewusst ruhig. Überschriften, Absätze und Listen bilden die Basis. Zusätzliche Elemente werden nur dort eingesetzt, wo sie dem Leser beim Einordnen oder schnellen Erfassen helfen.
Einzelne Begriffe können direkt im Text dezent hervorgehoben werden, ohne dass der Lesefluss durch große Boxen unterbrochen wird.
Ein guter Wissensartikel sollte auch dann verständlich bleiben, wenn der Leser nur Überschriften, Listen und hervorgehobene Kernaussagen scannt.
Überschriften H1 bis H4
Die H1 erscheint ausschließlich im Hero. Im eigentlichen Artikel strukturieren H2, H3 und bei Bedarf H4 den Inhalt.
H3 für einen klar abgegrenzten Unterpunkt
Eine H3 sollte einen eigenständigen Gedanken innerhalb eines größeren H2-Abschnitts eröffnen. Dadurch bleibt auch ein längerer Fachartikel übersichtlich.
H4 für Detailpunkte innerhalb eines Unterabschnitts
H4 sollte sparsam verwendet werden – etwa für technische Details, Varianten oder einzelne Aspekte eines bereits klar definierten Unterthemas.
Normale Listen und Checklisten
Klassische Aufzählung
- kurze und gut scanbare Punkte
- ein Gedanke pro Listeneintrag
- keine unnötig langen Absätze innerhalb einer Liste
Checkliste für Empfehlungen oder Anforderungen
- Technische Anforderungen vor der Auswahl festlegen
- Preis nicht isoliert, sondern zusammen mit Leistung betrachten
- Support, Vertragslaufzeit und Skalierbarkeit mit einbeziehen
Vier Box-Typen reichen für fast alle Artikel
Neutrale Zusatzinformation, Definition oder kurze technische Einordnung.
Konkrete Empfehlung, Best Practice oder besonders hilfreicher Praxishinweis.
Ein Punkt, der leicht übersehen wird oder vor einer Entscheidung geprüft werden sollte.
Sicherheitsrelevante Einschränkung, deutlicher Nachteil oder kritischer Hinweis.
Nicht jede wichtige Aussage braucht einen Kasten. Ein einzelnes starkes Statement kann als Zitat oder Kernaussage deutlich eleganter wirken. Beispiel für eine redaktionelle Hervorhebung
Tabellen im gleichen Designsystem
Für technische Artikel lohnt sich ein einheitlicher Tabellenstil, der auf Mobilgeräten horizontal scrollbar bleibt.
| Element | Einsatz | Empfehlung |
|---|---|---|
| H2 | Hauptabschnitt | pro Themenblock |
| H3 | Unterthema | regelmäßig |
| H4 | Detailpunkt | sparsam |
Häufige Fragen
Das FAQ bleibt bewusst reduziert und benötigt in dieser Variante kein JavaScript.
Wie viele Fragen sollte ein FAQ enthalten?
Für viele Wissensartikel reichen drei bis sechs wirklich relevante Fragen. Entscheidend ist der zusätzliche Informationswert, nicht die reine Anzahl.
Sollten Antworten im FAQ sehr kurz sein?
Die Antwort sollte die Frage direkt beantworten. Ein bis drei kurze Absätze sind meist besser als sehr lange Zusatzkapitel innerhalb des Accordions.
Kann das FAQ auch ohne JavaScript funktionieren?
Ja. Die HTML-Elemente details und summary bieten eine native, tastaturbedienbare Aufklappfunktion und eignen sich gut als robuste Basis.
Kann derselbe Aufbau für News und Fachartikel genutzt werden?
Ja. Bei kurzen News werden einfach Inhaltsverzeichnis, Tabelle oder einzelne Hinweisboxen weggelassen. Das Grunddesign bleibt identisch.
Nicht jeder Artikel muss alle Komponenten enthalten. Die Vorlage definiert das Designsystem; verwendet werden jeweils nur die Elemente, die dem Inhalt tatsächlich helfen.