CNAME-Check: CNAME-Kette und Ziel prüfen
Verfolge den CNAME einer Domain oder Subdomain Schritt für Schritt bis zur IP-Adresse und erkenne verwaiste Einträge, über die Fremde deine Subdomain übernehmen könnten.
CNAME prüfen
Gib den Namen ein, den du prüfen willst, meist eine Subdomain wie www.deine-domain.de oder shop.deine-domain.de.
Die Abfrage läuft über den DNS-Resolver Quad9 (Schweiz). Wir speichern die geprüfte Domain und eine anonymisierte IP-Adresse höchstens 30 Tage.
So funktionieren CNAME-Einträge
Was ist ein CNAME?
Ein CNAME (Canonical Name) macht einen Namen zum Alias eines anderen. Zeigt shop.deine-domain.de per CNAME auf deinshop.plattform.com, liefert DNS die IP-Adresse dieses Ziels. Ändert der Anbieter seine Server, musst du nichts anpassen. Das ist der große Vorteil gegenüber einem festen A-Eintrag.
Ketten und ihr Ende
Ein CNAME kann auf einen weiteren CNAME zeigen. Am Ende muss immer ein Name mit A- oder AAAA-Eintrag stehen. Jeder Schritt kostet eine zusätzliche Abfrage, deshalb sollten Ketten kurz bleiben. Zeigen zwei Namen im Kreis aufeinander, ist der Name gar nicht erreichbar.
Verwaiste CNAMEs und Subdomain-Übernahme
Kündigst du einen Dienst, bleibt der CNAME oft stehen und zeigt auf einen Namen, den es nicht mehr gibt. Wer diesen Namen bei der Plattform neu registriert, kontrolliert plötzlich deine Subdomain und kann dort zum Beispiel Phishing-Seiten unter deiner Domain zeigen. Unser Check erkennt solche verwaisten („dangling“) CNAMEs.
Typische CNAME-Fehler
CNAME auf der Hauptdomain
Auf deine-domain.de selbst ist kein CNAME erlaubt, weil dort SOA- und NS-Einträge stehen müssen. Nutze einen A-Eintrag oder, falls dein DNS-Anbieter es kann, ALIAS bzw. ANAME.
Verwaister CNAME nach Kündigung
Lösche CNAMEs sofort, wenn du einen Dienst wie einen Shop, ein Helpdesk oder eine Landingpage-Plattform kündigst.
CNAME neben anderen Einträgen
Ein Name mit CNAME darf keine weiteren Einträge haben, also etwa keinen MX oder TXT. Viele DNS-Oberflächen verhindern das, manche nicht.
Häufige Fragen
Gib oben den Namen ein, zum Beispiel www.deine-domain.de. Der CNAME-Check zeigt die komplette Kette bis zur IP-Adresse und warnt bei Schleifen, zu langen Ketten und verwaisten Zielen.
Einen A-Eintrag nimmst du, wenn du die IP-Adresse kennst und sie sich selten ändert. Einen CNAME, wenn ein Dienstleister dir einen Hostnamen nennt, etwa für Shop, CDN oder Newsletter-Tracking.
Ein CNAME schließt alle anderen Einträge für denselben Namen aus. Die Hauptdomain braucht aber zwingend SOA und NS, meist auch MX. Manche DNS-Anbieter bieten dafür ALIAS- oder ANAME-Einträge an, die wie ein CNAME funktionieren, aber als A-Eintrag ausgeliefert werden.
Zeigt dein CNAME auf einen Namen bei einer Plattform, den es nicht mehr gibt, kann ihn jemand anders dort registrieren. Ab dann liefert deine Subdomain dessen Inhalte aus. Lösche verwaiste CNAMEs deshalb sofort.
Einen festen Grenzwert gibt es nicht, aber viele Resolver geben nach etwa acht Schritten auf. Jeder Schritt kostet Zeit. Mehr als zwei oder drei Stationen sind selten nötig.
Weil CNAMEs meist auf Subdomains liegen, etwa auf www. Prüfe genau den Namen, der als Alias eingerichtet ist.