- 50 GB Speicherplatz
- ∞ Nutzerkonten max.
- Nextcloud, Owncloud Plattform
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Durchschnittspreis pro Monat
CHF 12.90/Monat
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Du interessierst dich für OpenCloud Hosting? Hier erfährst du, was die Open-Source-Cloud aus Berlin kann, was du für den eigenen Betrieb brauchst und worauf du bei Managed Hosting achten solltest. Managed-Angebote sind bisher nur begrenzt verfügbar; wenn für deine Region Tarife gelistet sind, siehst du sie in der Vergleichsliste.
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Ausschreibung startenOpenCloud ist eine junge Open-Source-Plattform für Dateien und Teamarbeit, die ohne Datenbank auskommt. Du kannst sie selbst betreiben oder als Managed Cloud über einen Partner nutzen. Für den Betrieb brauchst du einen Linux-Server und ein POSIX-konformes Dateisystem.
Das Marktangebot steht noch am Anfang: In unserem Vergleich ist derzeit (Stand: November 2026) ein Anbieter aus Österreich gelistet, dessen Tarife nur auf unserem österreichischen Portal erscheinen. Für viele Leser ist deshalb auch der eigene Server eine realistische Option. Eine Rangfolge von Anbietern ergibt bei dieser Marktlage keinen Sinn, darum geht es hier vor allem um die Kriterien für deine Auswahl.
OpenCloud ist die Lösung der Berliner Heinlein Gruppe für Dateiaustausch und Zusammenarbeit. Die Software basiert auf einem Fork von ownCloud Infinite Scale, die Ankündigung erfolgte Anfang 2025. Der Server ist in Go geschrieben und steht unter der Apache-Lizenz 2.0.
Die Community Edition ist frei verfügbar. Daneben gibt es kommerzielle Pläne, die Produktions- und LTS-Versionen sowie je nach Stufe Support enthalten. Für Betreiber ist das wichtig: Installation, Migration und Upgrades deckt die Subscription laut Hersteller nicht ab, dafür sind Partner zuständig.
Für die Anmeldung setzt OpenCloud auf OpenID Connect. Du nutzt dafür den eingebauten Identity Provider oder bindest einen vorhandenen Dienst wie Keycloak an, was auch den Weg zu Single Sign-on und Zwei-Faktor-Anmeldung öffnet.
Die Dokumentation nennt für Produktivsysteme Linux als Betriebssystem. Eine Datenbank ist nicht nötig, denn OpenCloud legt alle Daten im Speicher ab. Umso wichtiger ist die Speicherschicht:
Die Mindestwerte gelten ohne Zusatzdienste. Web Office, Suche und viele gleichzeitige Clients erhöhen den Bedarf. Für den Einstieg bietet sich ein vServer für OpenCloud an, der genügend RAM und schnellen Speicher mitbringt.
Laut Hersteller gibt es OpenCloud on premise oder als SaaS über ausgewählte Partner. Welcher Weg sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, wer sich um den Betrieb kümmert.
| Kriterium | Managed Cloud | Eigener Server |
|---|---|---|
| Einrichtung und Updates | beim Anbieter | bei dir |
| Identity Provider und Domain | vom Anbieter vorbereitet, Umfang je nach Tarif | selbst konfigurieren |
| Web Office | je nach Tarif, teils als Zusatzoption | eigener Dokumentenserver nötig |
| Verfügbarkeit | bisher wenige Anbieter | bei jedem passenden Server möglich |
| Passt zu | Unternehmen ohne eigene Administration | Teams mit Linux-Erfahrung |
Ein Beispiel für Managed Hosting ist myDC Cloud Services aus Wien. Das Unternehmen betreibt eigene OpenCloud-Instanzen für Unternehmenskunden in Österreich und bietet Office im Browser mit Collabora als kostenpflichtige Option an.
Alle Verbindungen sind laut Whitepaper TLS-verschlüsselt. Die Verschlüsselung gespeicherter Daten ist dagegen keine feste Standardeigenschaft: Das Whitepaper beschreibt optional SSE-C bei Objektspeichern und clientseitige Verschlüsselung als Erweiterung. Die Planübersicht führt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für kommerzielle Pläne auf. Frag deshalb konkret nach, was bei deinem Anbieter oder deiner Version enthalten ist.
Da OpenCloud keine Datenbank nutzt, stecken Dateien und Metadaten im Speicher. Eine Sicherung muss diese Daten vollständig und konsistent erfassen. Teste die Wiederherstellung regelmäßig, bevor du dich darauf verlässt.
Beim Managed Hosting solltest du außerdem klären, wo die Server stehen, ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung möglich ist und wer im Notfall auf die Daten zugreifen kann.
Die vier Lösungen unterscheiden sich vor allem in Umfang und Technik. Nextcloud ist die breiteste Plattform mit Chat, Groupware und Office. Sie benötigt PHP und eine Datenbank, dafür ist die Auswahl beim Nextcloud Hosting am größten. ownCloud ist der enge Verwandte: Das aktuelle Infinite Scale teilt die Herkunft mit OpenCloud, daneben wird das klassische ownCloud 10 weiter gepflegt. Passende Tarife zeigt der Vergleich für ownCloud Hosting.
Seafile verfolgt mit Bibliotheken und Blockspeicher einen eigenen Ansatz und bietet mit verschlüsselten Bibliotheken eine klar dokumentierte clientseitige Verschlüsselung. Die aktuellen Tarife findest du beim Seafile Hosting. Die Herkunft der beiden älteren Projekte erklärt unser Artikel Nextcloud vs. ownCloud.
Die Community Edition ist Open Source und kostenlos. Kommerzielle Pläne mit Produktions- und LTS-Versionen beginnen laut Hersteller bei 2 Euro pro Nutzer und Monat, wobei das Beispielpreise sind. Managed Hosting kostet je nach Anbieter extra.
Nein. Das Backend speichert alle Daten im Dateisystem. Du sparst dir damit den Betrieb einer Datenbank, solltest aber ein passendes, schnelles Dateisystem einplanen.
Nein. OpenCloud ist keine PHP-Anwendung. Du brauchst einen Server, auf dem du Dienste selbst starten kannst, zum Beispiel einen vServer, oder ein Managed-Angebot.
Managed OpenCloud wird bisher von wenigen Anbietern vermarktet, und Tarife gelten oft nur für einzelne Länder. Wir zeigen je Portal nur Angebote, die dort verfügbar sind. Neue Tarife erscheinen automatisch in der Liste.
OpenCloud ist eine interessante Wahl, wenn du eine schlanke, souverän betreibbare Dateiplattform suchst. Das Managed-Angebot ist noch klein, der eigene Betrieb aber dank fehlender Datenbank überschaubar. Prüfe vor allem Verschlüsselung, Office-Anbindung und Backups, denn hier unterscheiden sich Editionen und Anbieter.
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